road to jaisalmer

auch der dritte tag in udaipur ist von gemütlichem ambiente und gutem essen geprägt, als weiteren sonnenuntergangsspot gehe ich noch auf den nahegelegenen tempelhügel

und dann geht es auch schon weiter nach jodhpur. ein weitgehen ereignisloser tag mit einer gut 5h busfahrt erwartet mich. am abend reicht es dann doch noch für ein super auswärtsznacht im stadtzentrum. jedoch habe ich mich zum ersten mal beim hostel etwas vergriffen und entscheide mich noch am ankunftsabend, die zweite, bereits vorbezahlte nacht(5.-) sausen zu lassen und am folgenachmittag weiterzureisen.

die stadt selbst ist eigentlich u schön, und so sehe ich mir am morgen noch das beeindruckende fort and und schlendere noch einmal durch das stadtzentum

blick auf das zünftige fort von meinem hostel
dann noch von nahem
und noch von innen

und so hocke ich schon wieder in einer 5stündigen busfahrt, seit einem lauten knall auf halber strecke mit nur noch ungerader reifenzahl jedoch ungebremst aufs znacht in jaisalmer zu.

Udaipur

der nachtbus klappt supper und ich erreiche kurz vor morgendämmerung udaipur. auf einem 30minütigen spaziergang zum hostel regt sich bis auf einige kühe und ziegen in den engen gassen nichts. im hostel angekommen wurde mir vor einem early check-in ein sunrise-chai auf der dachterasse angeboten, den ich dankend annahm

sonnenaufgang und rechts im bild der stadtpalast
sonnenuntergang am selben ort mit blick auf udaipur

Die stadt wirkt mit ihren 460‘000 einwohner nach delhi und jaipur eher wie ein dorf, hat auch eher einen etwas europäischen charakter im vergleich. das hostel ist super und so melde ich mich, nachdem ich am 1. tag die sehenswürdigkeiten im zentrum ausfindig machen konnte am 2. tag für eine töffli-runde in den umgebenden hügeln an.

was ich nicht erwartet habe, dass wir zu 2 ein roller bekommen und so klettert um 11 uhr morgens ein knapp englisch sprechender huan aus südkorea ungeschickt auf meinen roller. der stadtverkehr ist bald gemeistert und es wird zur gemütlichen genussfahrt durch tatsächlich sehr schöne landschaften!

schliesslich schafften es dann wieder mal zwei meiner grundsätzlich sehr begnadeten co-touristen die mopeds so ineinander zu fahren das zwar alle unverletzt blieben, die gruppe von 8 leuten jedoch von 4 auf 3 töffli umstellen musste. da ich den unfallverusacher nicht über mein schicksal entscheiden lassen wollte erklärte ich mich freiwillig zum fahrer und fühlte mich mit meinen zwei passagieren bald als local (bildmaterial folgt)

morgen sieht das programm wieder etwas ruhiger aus und danach fällt die entscheidung wohin es weiter geht…

chillout-jaipur

die nächsten zwei tage in jaipur gestalten sich wesentlich ruhiger. schliesslich habe ich am tag 1 alle sights abgehakt und so beschränke ich mich am 2. tag nach gründlichem ausschlafen und vorbuchen der nächsten 3 tage auf einen 3-stündigen spaziergang vom hostel/vorort bis zum vielgerühmten bazar. Ein super programm, denn auch wenn deutlich weniger medienwirksam sind die menschen in den vororten und nebengassen unendlich viel freundlicher als die souvenirverkäufer und tuktukfahrer am turihotspot.

reiter kommt wahrscheindlich gerade vom ausgang
mr. goat auf seinem turf, wurde kreativ während der „kalten“ tage

…und so reicht auch die energie um abends noch das jaipurer nachtleben auszuprobieren. da wir uns jedoch in der bar vergreifen und beinahe schweizer preise bezahlen endet er bei einem bier zurück im hostel.

Auch Tag 3 in jaipur beginnt (nach dem checkout) ruhig mit einem spaziergang. Nach lesepause im foodcourt zieht es mich jedoch bald zurück ins hostel. oder besser gesagt aufs hostel, denn in vorbereitung auf das kite-festival in 2 tagen heisst die lokalsportart momentan drachensteigen lassen

unser rekord steht bei läppischen 10m, die 10jährigen kinder auf dem nachbarsdach stellen uns in den schatten und in der ganzen stadt sieht mann drachen, teilweise hunderte meter über boden

Das eigentliche festival werde ich leider verpassen, denn für mich geht es mit dem nachtbus nach udaipur, 300km südlich und von allen bisher gelobte kulinarische hochburg in rajasthan…

road to jaipur

Gestern los giengs tagsüber mit dem bus, da ich die zuverlässigkeit noch ein bisschen am austesten bin und beim nachtbus nicht um 23:00 in delhi am busbahnhof gestrandet sein wollte. S hat aber schliesslich alles einwandfrei geklappt und so bin ich um 16:00 in jaipur angekommen, gerade noch rechtzeitig um mich im hostel für 2.- zum znacht anzumelden:

da kam ich auch mit den anderen gästen ins gespräch und ich merkte einmal mehr, dass ich mir eigentlich keine sorgen um mich machen muss wenn diese schlufis auch alle irgendwie überleben (seither teilrevidiert da einer das handy geklaut wurde und 3 weitere den grössten teil des tages auf der schüssel verbrachten…)

heute teilte ich dann mit einem der gesundgebliebenen die tageskosten, 8.-, fürs tuktuk um die stadt zu erkunden. Zu spät merkte ich dass ich in die hände eines selbsternannten influenzers gelaufen bin und verbrachte keinen unwesentlichen teil des tages damit ihn zu fötelen, im austausch habe auch ich genug bildmaterial um diesen blog für 2-3 wochen zu speisen.

das sieht in echt imposanter aus als auf dem foto
das nicht

und noch 1000weitere…

chris, wie mein tagesgspändli hiess wollte auf anraten unseres (garantiert komissionsbeteiligten) tucktuckfahrers noch unbedingt elefantenreiten

Die pfleger wirkten sorgfältig, die elefanten gesund, dennoch hat es in anbetracht der ärmlichen verhältnisse der anlage einen bitteren beigeschmack und wäre der programpunkt den ich retrospektiv auch hätte weglassen können, auch wenn sich einmal mehr eine super foto-op ergeben hat.

delhi tag 1.5

…und da hats mich grad für 4h verruumet😴, als ich dann noch für einen happen znacht ins hoteleigene kaffee ging muss ich jedenfalls einen unbeholfenen eindruck gemacht haben als ich (retrospektiv als einziger🤦‍♂️) ausschliesslich mit meiner rechten Hand gegessen habe, bis ich resigniert aufs besteck umgestiegen bin. Und so haben sich sunni und payal, ein knapp nicht mehr gleichaltriges päärli meiner angenommen um mir mit dem connaught-circle und indian gate die herzstücke neu-dehlis zu zeigen

nur ein kurzer abstecher, da wir in der umgebung illegal geparkt hatten und sunni um sein auto fürchtete, man hats aber dann auch mal gesehen
mein vote war ursprünglich gegen starbucks, nach dem 3. anlauf widersprach ich ihnen dann aber nicht mehr

Müde plumpste ich dann ins bett und war überrascht, als ich am nächsten tag um 11:30 vom zimmerservice gewckt wurde.

so reichte es heute gerade mal für ein 5-stündiges outing mit Besuch des red forts

eine der hauptsehenswürdigkeiten: das red fort
die parkanlage im inneren ist einer der bisher ruhigsten Orte, die geräuschkulisse ist vorallem geprägt von krähen, wellensittichen und papageien, vereinzelt sieht man auch pfauen herumlungern

das reicht mir aber auch als tagesdosis, so hatte ich noch zeit die morgige busfahrt nach jaipur zu buchen. Ob das wirklich geklappt hat sehe ich morgen um 9:15…

auf gehts

Die Reise startet (fast)komplikationslos, habe ich doch nicht ganz das richtige Visum ausgedruckt🤦‍♂️ aber die Kolleginnen am Schalter sehen dieses problem offensichtlich nicht zum erstenmal und beheben es in Windeseile.

Und so geht es so luxuriös wie noch nie in die lüfte mit nicht nur einem Henä der vom gratis Gin-Tonic profitiert, nur die auffassung von Israel bei Qatar Airlines bringt meine Sympatiehen ins stagnieren

Umsteigen in doha gestaltet sich auch als Erlebnis , die Preise sind jedoch höher als im duty-free Zürich

und dann schliesslich reibungslos angekommen, zwar nur 1h schlaf aber was wosch

Da ich erst am mittag einchecken kann platzieri ds Gepäck im hotel und gehe noch auf die suche nach einer SIM karte, die locals zeigen sich da hilfsbereit und so werde ich (ohne gross Sprachlichen Austausch) in ein tucktuck verladen und 3km weiter für umgerechnet 0.50chf vor dem telefongeschäft abgesetzt

zurück gehts dann zu fuss, die ganz engen gassen werden noch gemieden da ich noch komplett alle wertsachen bei mir habe, grundsätzlich fühle ich mich aber sehr wohl in meiner Haut, und ich sehe auch genug übernächtigt aus dass mich die bettlerInnen weitgehend meiden.

drum geht zrügg ins hotel für eine mütze schlaf, da überrascht mich das zimmer mit blick auf die Moschee( (lohnt sich doppelt da man auch akustisch was davon hat)…kulinarik isch programmpunkt für später/morn, gross u chliischribig lömer ab iz ganz wäg