Feiertag in Fès
Der Tag begann für Domi mit einer Dusche in der Dunkelheit, da wohl eine Sicherung irgendwo klemmte.

Nach dem Frühstück kehrten wir der Medina den Rücken und liefen Fès el-Jdid entgegen (das pendant in Bern wäre die „obere Altstadt“). Da heute Tag der Unabhängigkeit von Frankreich war, lief alles auf Sparflamme. Dies ist aber keineswegs ruhig und war perfekt zum erkunden & entdecken.
Vom „neuen“ Altstadtquartier ging‘s noch in die echte nouvelle ville weiter, wo Cafes, Läden und Geschäfte Boulevard und Seitenstrassen schmücken. Im zentralen Lebensmittelmarkt mit der Tagesaktuellen Preisliste am Eingang waren alle Stände geschlossen. Domi wurde bei einem Bändeli-Lädeli zwei Strassen weiter fündig.

Auf dem Rückweg bestaunten wir noch die Palast-Tore aus der Nähe, mit ihren Mosaikmustern, beschlagenen Türen und Schnitzereien.
Auch das jüdische Quartier galt es noch zu erkunden!

Nach einem tüchtigen Morgen kehrten wir im Café Fez ein. Im muslimischen Marokko gibt es eigentlich keinen Alkohol. Wo die Nachfrage aber gross genug ist (Touris), wird selten auch Bier & Wein zu gehobenen Preisen verkauft. Das Café Fes war einer dieser auserlesenen Oasen und deshalb über Mittag voll mit Franzos:innen, die nicht auf ein Gläschen Wein verzichten wollten. Auf unserem Tisch stehen keine Weingläser 😉
Am Nachmittag gab es einmal eine kurze Nieselregenschauer, die wir lesend im Riad überbrückten.
Für‘s Abendessen kehrten wir in einem modernen Restaurant mitten im Souk ein, wo wir am geteilten Tisch mit zwei deutschen Touris ein unterhaltsames Gespräch über Marokko, Austauschstudenten und Kulturkontraste führten.







