In den Gassen von Fès

Nach einem zufriedenen Frühstück liessen wir unser schnuckeliges Riad in Rabat hinter uns und erkundeten die Neustadt mit ihren gemütliche Cafés, lustigen Lädelis und betriebsamen Betonblöcken.

Ziel des Spaziergangs war das Musée Mohammed VI, das einzige kontemporäre Museum in Marokko. Die Austellungen waren überschaubar aber spannend.

Zweieinhalb Autostunden später rollten wir in Fès ein, der drittgrössten Stadt Marokkos und „geistiges Zentrum“ des Landes.

Unser Riad hier ist hell, hoch und beeindruckend, auch wenn sich dies eher nicht auf die Zimmer bezieht.

Und dann ab ins Getümmel! Fès ist wuseliger, lebendiger und enger als Rabat.
Es wurde beobachtet, gestaunt, gefeilscht, gebetet (nicht wir) und geschmöckert.

Im Hintergrund zu sehen ist die Färbe-Abteilung der Gerberei in Fès, die grösste Marokkos, welche strenge Gerüche von sich gibt, denen mit frischer Minze begegnet wird.

In den Souks waren wir bis zum Abendrot, der Magen begann zu knurren und der Kopf zu schwirren. Nach einer Ruheminute im Riad gelangten wir zielstrebig in ein lauschiges Restaurant (leider kein Föteli).


