Szenenwechsel

Nach dem Frühstück liessen wir es uns nicht nehmen, noch eine kurze Runde durch den wöchentlichen Berber-Markt zu drehen. Und danach gings gegen Süden.

Nach und nach wechselten Landschaft und Fauna von Gebirge zu Wüste.

Beeindruckt von den vielen Polizeikontrollen wollte sich D. aus M.* die volle Marokko-Experience gönnen und krallte sich eine Geschwindigkeitsbusse. Die Polizisten waren sehr freundlich, und es schien, als wären wir nicht die einzigen Touristen, die nicht immer wissen, wie schnell man hier gerade fahren sollte.

Irgendwann trafen wir dann in Merzouga ein, obwohl uns der falsche Treffpunkt angegeben wurde. Es wurde für uns telefoniert, geschrieben und Tee getrunken und 15min später wurden wir dann abgeholt. Im Hotel am Stadtrand genossen wir bei prächtiger Dünen-Sicht weitere Tees bevor es in die Wüste ging. Die Dromedare gefielen uns heute auf Sichtdistanz.

Bevor die Sonne zu nahe am Horizont war, fuhr man uns noch zu unserem „Luxury Camp“, das enorm schön, aber auch dick aufgetragen ist. Nach einem herrlichen Spaziergang in und auf die Dünen genossen wir den Sonnenuntergang in der Wüste. Die Luxus-Zelte hier haben sogar Bad und Dusche, wir fühlen uns fast etwas dekadent.

Nach dem leckeren Abendessen geniessen wir einen Sternenhimmel-Orientierungs-Crashkurs und Kaffee am Lagerfeuer mit den anderen vier Touristen: 1x Holländisches & 1x Deutsches Päärli.

Der Koch/„Programmleiter“ musiziert zum Abschluss noch mit dem Fahrer/Trommelspieler und dem Kamelführer/Serveur. Trommeln können sie alle gut, ob’s für den Kammerchor reichen würde sei dahingestellt.